Allergiker-Ratgeber: Warum sollte Bettwäsche bei über 60 Grad gewaschen werden?

Warum sollte Allergiker-Bettwäsche bei über 60 Grad gewaschen werden?Allergiker, besonders Stauballergiker, sind im Schlaf hart getroffen. Das morgendliche Erwachen mit geschwollenen Augen und laufender Nase ist wahrlich kein Spaß. Ganz zu schweigen von der gestörten Nachtruhe, die auch Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag hat. Wir zeigen Ihnen, was Sie mit einfachen Mitteln dagegen tun können.

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Daher kommt die Staub-Allergie

Staub-Allergiker sind nicht im eigentlichen Sinne gegen Hausstaub allergisch, sondern gegen kleine Mikroorganismen, die sich mit Vorliebe darin tummeln. Noch genauer: Nicht die Tiere, sondern ihre Ausscheidungen enthalten die Allergie auslösenden Stoffe, die Hausstauballergikern das Leben schwer machen. Bei den Tierchen handelt es sich um Hausstaubmilben, kleine spinnenartige Wesen, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Hausstaubmilben sind 0,1 bis 0,5 mm groß und von weißer Farbe.

Hausstaubmilben ernähren sich von menschlichen Hautschuppen, von denen der Mensch etwa 0,5 bis 1 Gramm am Tag verliert. Besonders wohl fühlen sich die kleinen Spinnentiere in einer warmen Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit. Kein Wunder also, dass sie mit Vorliebe Betten und vor allem Matratzen bevölkern. Dort erhalten sie durch unsere Hautschuppen viel Nahrung. Mit Körperwärme, Atemluft und Schweiß bieten wir ihnen optimale Lebensbedingungen.

Machen Sie Milben das Leben schwer

Milben mögen es zwar warm und feucht, das gilt aber nur bis zu einem gewissen Grad. Deshalb ist es besonders wichtig, die Bettwäsche in regelmäßigen Abständen – etwa alle zwei bis drei Wochen – in der Maschine zu waschen. Aber Achtung: Nicht jede Waschmethode bringt den gewünschten Effekt. Erst bei einer Temperatur ab 60 Grad werden die Tiere in der Waschmaschine abgetötet. Die Temperatur ist außerdem perfekt dafür geeignet, den Allergie auslösenden Kot der Tiere aus den Fasern zu lösen.

Neben dem regelmäßigen Waschen gibt es weitere Vorsichtsmaßnahmen, mit denen Sie den Milben das Leben schwer machen können. Der einfachste Trick ist es, regelmäßig zu Lüften. Durch den Luftaustausch wird der Feuchtigkeitsgehalt der Luft deutlich gesenkt – das gefällt den Milben gar nicht. Grünpflanzen sorgen zwar für ein angenehmes Raumklima, erhöhen aber gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit im Raum.

Im Schlafzimmer sollten Allergiker daher am besten auf Pflanzen verzichten. Starke Allergiker sollten auf spezielle Matratzenbezüge, sogenannte Encasings, zurückgreifen. Diese verhindern, dass die Milben aus der Matratze an den Körper gelangen können.

Warum sollte Allergiker-Bettwäsche bei über 60 Grad gewaschen werden?
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