Schlafwandeln bei Kindern – was tun?

Mein Kind schlafwandelt – was tun?Aufwachstörungen gehören bei Kindern zur Regel und sind meist abhängig von der Altersphase. Viele Störungen vergehen von selbst nach einiger Zeit und verstärken sich nur, wenn Ihr Kind unter Stress steht oder andere Ausnahmesituationen herrschen. Der Weg zum Arzt ist erst bei folgenden Symptomen nötig: l Die Schlafstörung tritt fast jede Nacht auf. l Ihr Kind ist aggressiv und steht unter höchster Verletzungsgefahr.

Eine sehr starke Müdigkeit am Tag stellt sich ein. l Andere Familienmitglieder sind davon betroffen oder beeinträchtigt.

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Höchste Unfallgefahr bei Schlafwandlern

Wissenschaftler vermuten hinter dem Schlafwandeln eine genetische Belastung. Studien belegen, dass jedes zweite schlafwandelnde Kind aus einer Familie von Schlafwandlern kommt. Stress, akuter Lärm oder fiebrige Erkrankungen verstärken das Schlafwandeln enorm. In den meisten Fällen ist das Schlafwandeln bei Kindern vorbei und hört nach kurzer Zeit wieder auf.

Die größere Gefahr ist hinter möglichen Unfällen oder Verletzungen zu sehen. Schlafwandler befinden sich im REM-Schlaf oder dem Tiefschlaf. Sie blicken oft ins Leere, sprechen unverständlich, sind nicht richtig orientiert und können vor allem keine komplexen Handlungen mehr ausführen. Für andere sind die Betroffenen deshalb keine Gefahr, für sich selbst jedoch schon. Kinder verletzten sich beim Schlafwandeln häufig, indem sie stürzen oder stolpern.

Manche essen etwas und vergessen dabei, dass sie gewisse Dinge nicht essen dürfen. Abgesehen von diesem Unfallrisiko wirkt sich das Schlafwandeln nicht negativ auf die Gesundheit Ihres Kindes aus. Medikamente können dieses Verhalten zwar unterdrücken, sind jedoch nur in Ausnahmezuständen zu empfehlen. Manchmal genügen einige Tipps, um die Verletzungsgefahr zu mindern.

Umgang mit schlafwandelnden Kindern

  • Schließen Sie alle Fenster und Türen. Bringen Sie ein Glöckchen an der Kinderzimmertür an. So bemerken Sie sofort die Wanderschaft Ihres Kindes.
  • Führen Sie ihr Kind mit großer Behutsamkeit wieder zum Bett zurück. Doch Vorsicht: Wecken Sie einen Schlafwandler niemals auf.
  • Sprechen Sie am nächsten Tag nicht über die Vorkommnisse in der Nacht. Dies kann zusätzliche Ängste und Unwohlsein beim Kind auslösen.
  • Sorgen Sie für einen regelmäßigen Tag- und Nachtrhythmus. Außerdem kann eine nikotinfreie und dunkle Schlafumgebung viel erreichen.
  • Vermeiden Sie im Kinderzimmer Reizwirkungen durch Fernseher oder Computer. Nur mit genügend Ruhe kommen Kinder zu einem erholsamen Schlaf.
Mein Kind schlafwandelt – was tun?
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